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Freitag 25.09.2009 | 20:00 Uhr
Spielzeit-Eröffnung 2009/10
Männerbeschaffungsmaßnahmen
Premiere der Deutschlandtournee!
Liederabend von und mit Dietmar Loeffler. Arrangements, Musikalische Leitung und Regie: Dietmar Loeffler. Bühne: Sonja Zander. Kostüme: Christine Merz. Mit Jasmin Wagner, Ulla Meinecke, Meike Kircher, Susanne Pollmeier, Tommaso Cacciapuoti, Dietmar Loeffler u. a. (Hamburger
Kammerspiele).

Es kann einfach kein Zufall sein, dass ’Sex and the City’ so erfolgreich war. Überall in der westlichen Welt gibt es zunehmend mehr Frauen, die gute Jobs haben, aber nur leidlich gute Männer. Wenn überhaupt. Diese Frauen sind
zwar häufig in der City, doch Sex ist häufig Mangelware.
Erfolg im Beruf, doch Pech in der Liebe: In der Single-Hochburg Hamburg ist das Problem von Laura und Sabine, Angela und Chantal längst Frauenalltag. Köstlich immerhin, wie diese vier Damen in Dietmar Loefflers schrägem Liederabend ’Männerbeschaffungsmaßnahmen’ damit
umgehen. Um herauszufinden, was in ihrem Leben schiefläuft und weshalb sie partout keinen Kerl finden, der zu ihnen passt, besuchen die Single-Frauen einen Selbsterfahrungskurs. Angestachelt von Seminarleiterin Christiane beginnen sie zwecks Steigerung ihrer weiblichen Ausstrahlung zu singen.
Zu Songs wie ’50 Ways to Leave your Lover’, ’For the
Longest Time’, ’Ich will keine Schokolade’‚ ’Nur nicht aus Liebe weinen’ bis hin zu ’Over the Dark’ geben sich die Workshop-Teilnehmerinnen ihren Liebessehnsüchten hin und lassen ihrem Männerfrust freien Lauf. Mit den Kulthits von Paul Simon, Nena, Udo Lindenberg, Barbara, Freddie Mercury, Udo Jürgens, Rosenstolz und vielen mehr und dem
hochkarätig besetzten Ensemble mit bekannten Sängerinnen wie Ulla Meinecke und Jasmin Wagner (ehem. ’Blümchen’) sowie Dietmar Loeffler als einfühlsamem musikalischem Begleiter, garantiert das einen frischen, frech-ironischen Theaterabend voller musikalischer Highlights – bei dem übrigens auch die Herren der Schöpfung herzlich willkommen sind.

Samstag 26.09.2009 | ab 10:30 Uhr
Theaterfest zur Spielzeiteröffnung
Feiern Sie mit uns den Beginn der Spielzeit 2009/10 - beim Theaterfest im Theater am Ring! Für Entdecker
und Genießer, mit Theaterluft und Bratwurstduft.
Vorhang öffne dich! Was sonst verborgen ist, steht an diesem Tag allen offen: Führungen laden ein, Blicke hinter die Kulissen zu werfen. Abtauchen im Orchestergraben, auftauchen im Rampenlicht – einmal einen richtigen Schauspieler mimen, »Hier bin ich Mensch, hier
darf ich’s sein«! Das Spiel der jungen Besucher - als Fantasiegestalten bevölkern sie das Haus, wenn die ’Maskenbildner’ beim Kinderschminken ihr Werk vollendet haben. Musik und Tanz, Unterhaltung und Informationen. Da fehlt nicht viel zum großen Glück, nur das berühmte Quäntchen: Bei der Verlosung locken viele Preise und als Hauptgewinn
ein Abonnement für die Spielzeit 2009/10. Wer sich nicht allein auf Fortunas Gunst verlassen möchte, der nutzt den Tag – carpe diem! – und bucht noch seine Abo-Plätze: Lieber das Menü oder doch à la carte? Kulturgenuss und Genusskultur – wie eng liegen sie doch beieinander.
Wir
freuen uns auf Sie – beim Theaterfest!
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Montag 28.09.2009 | 20:00 Uhr
Staatskapelle Halle
Meisterkonzerte, Großer Zyklus
Dirigent: Karl-Heinz Steffens (GMD)
Sopran: Carola Höhn
Ludwig van Beethoven: Egmont-Ouvertüre op. 84
Ludwig van Beethoven: 3. Sinfonie Es-Dur op. 55
’Eroica’
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Die ’Eroica’ gilt als die erste große Symphonie der Musikgeschichte: Mit neuer, leidenschaftlicher Tonsprache gibt Beethoven seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Ideale der
Französischen Revolution und des deutschen Patriotismus Wirklichkeit werden. Heroisch gestaltet er auch die Musik zu Goethes Trauerspiel ’Egmont’ – hier begegnen sich zwei Titanen der deutschen Geistesgeschichte. In seinem letzten Lebensjahr vertonte Strauss vier Gedichte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff um Vergänglichkeit, Seelenfrieden und Tod und schuf damit
einen Liederzyklus von überwältigender Schönheit.
Feinsinnig interpretiert werden die Lieder von der in Erfurt geborenen Carola Höhn. Sie studierte an der Hochschule für Musik ’Franz Liszt’ in Weimar und erhielt bereits während der Ausbildung Engagements an Landestheatern. Mit 26 Jahren stand sie als Antonia in
’Hoffmanns Erzählungen’ auf der Bühne der Berliner Staatsoper ’Unter den Linden’, wo sie sofort festes Ensemblemitglied wurde. Gastspiele führten sie unter anderem ans Teatro La Fenice und Teatro Real Madrid sowie nach Tokio, Paris, Mailand und New York. ’Die Rheinpfalz’ preist ihre stimmlichen Qualitäten: »In hohen Lagen kann sie klingen
wie eine edle Flöte und in der Mittellage wie eine Oboe d’amore. Lyrik und Dramatik umarmen sich bei dieser Sängerin.
In der Staatskapelle Halle sind zwei Orchester aufgegangen, die in den vergangenen Jahrzehnten getrennt voneinander existierten: das Orchester des Opernhauses Halle und das
Philharmonische Staatsorchester Halle. Ein Klangkörper von hoher künstlerischer Qualität ist entstanden, der einem breiten Publikum das Konzertrepertoire und die Literatur des Musiktheaters vom Barock bis zur Gegenwart präsentiert. Seit April 2008 ist Karl-Heinz Steffens Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle und der Oper Halle. Bereits in den letzten Jahren seiner Tätigkeit als
weltweit gefragter Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker und Kammermusikpartner konnte er als Dirigent verschiedenster Oper- und Konzertprojekte international auf sich aufmerksam machen.
Einführung um 19:15 Uhr im Raum ’Aktionen 1’.

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Freitag 11.09.2009 | 20:00 Uhr
Big Band der Bundeswehr
Die Bundeswehr hilft der Jugend
Leitung: Oberstleutnant Christoph Lieder
Garantiert keine Blasmusik erklingt, wenn die Big Band der Bundeswehr auftritt. Die 26 Mann starke
Formation begeistert das Publikum mit einem live dargebotenen Musikmix aus Pop und Rock und einer rasanten Bühnenshow. Ob Staatsbesuch, Benefizkonzert, Tanzgala, Presseball oder Kanzlerfest – die Big Band reißt bei jedem Anlass ihre Zuhörer mit.
»Gute Musik professionell präsentiert«: Dieser Anspruch von Bandleader Oberstleutnant Christoph Lieder hat wohl
deutlich dazu beigetragen, dass die Big Band der Bundeswehr zu einem einmaligen Sympathieträger wurde. Und das weltweit: Häufig in ’diplomatischer Mission’ der Bundesregierung unterwegs, sorgen die Musiker für den ’guten Ton’ auf internationalem Parkett. Aber auch in den Shows der großen TV-Sender ist die ’musikalischste und beliebteste’ Einheit der Bundeswehr
Garant für Professionalität, Vielseitigkeit und musikalisches Können.
Seit ihrer Gründung 1971 hat die im rheinischen Euskirchen beheimatete Big Band der Bundeswehr bei unzähligen Konzertveranstaltungen mehr als 16 Millionen Euro für wohltätige Zwecke eingespielt. Ob in Moskau, New York, Oslo, Madrid, Tokio, Berlin oder bei den UN-Truppenteilen aller Nationen
in den Einsatzgebieten der Bundeswehr im Ausland – die Klänge der Big Band der Bundeswehr sind vielen Zuhörern in bester Erinnerung. Heute setzt sich das Orchester aus Profi-Musikern, zumeist Berufssoldaten, zusammen, die oftmals auf mehr als einem Instrument exzellente Solisten sind.
Eine Benefizveranstaltung des Amtes für
Kultur und des LIONS Fördervereins Villingen e.V. Mit dem Reinerlös wird ein Klassensatz an Instrumenten für das Pilotprojekt ’Klassenmusizieren’ der Musikakademie VS finanziert.

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Dienstag 22.09.2009 | 20:00 Uhr
Schiller - ganz oder gar nicht
Bühnenstück von Mirjam Barthel, Armin Jung, Carl Philip v. Maldeghem frei nach Friedrich Schiller. Inszenierung: Christa Pillmann. Mit Edith Konrath und Thomas Luft (Theaterlust München).
Eigentlich jedes ordentliche Zitat, das nicht von Goethe ist, stammt von Schiller: »Tut, was Eures Amtes ist«, »Und neues Leben blüht aus den Ruinen«, »Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit«, »Durch
diese hohle Gasse muss er kommen«. Langer Rede kurzer Sinn: Ob Franz Moor oder Wilhelm Tell – ihnen allen hat Friedrich Schiller nicht nur knackig-kluge Sätze in den Mund gelegt, sondern auch mächtig Leben eingehaucht.
Das reicht allemal für einen Theaterabend auf höchstem Niveau. Edith
Konrath und Thomas Luft haben es sich vorgenommen: ’Schiller – ganz oder gar nicht’! Weil der große Dichter 2009 ja sein 250. Wiegenfest begangen hätte, feiern sie ihn mit einem gewaltigen Handstreich durch das noch gewaltigere Schiller’sche Werk. Skrupellos zupackend, rasant und unwiderstehlich: ’Don Carlos’ und die ’Jungfrau’, ’Kabale’ und
’Die Räuber’ ziehen in 90 Minuten vorüber. Die Stuttgarter Zeitung bezeichnete diesen literarischen Angriff auf das Zwerchfell als »vergnügliche Fast-Food-Klassik«.
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